Heilansatz

"Liebe Maja, ich finde es wundervoll, dass Du ein Teil dessen, was ich im Heilkreis letzte Woche erleben durfte, der Öffentlichkeit zugänglich machst. Ich bin immer wieder sehr fasziniert von Deinem Gespür und Deiner Kreativität den Menschen zu begegnen. Das habe ich noch bei keinem studierten Psychologen erlebt. Und als Traumatherapeutin nach Peter Levine schaue ich jetzt noch einmal mit anderen Augen darauf. Du begleitest selbst schwierige Traumata und Persönlichkeitsstörungen so sicher und professionell. Das wahre Studium ist eben unser Leben. Danke Dir für Deine Weisheit und Unerschütterlichkeit dies den Menschen nahe zu bringen. Herzliche Grüße Stephanie Schaab"

Meine besonderen Fähigkeiten bestehen darin, Impulse zu setzen, die Menschen Kraft und Mut geben können, sich ihrem inneren Erleben zu stellen, es bis zu Ende zu verdauen und auf diese Weise Klärung und emotionale Reinigung zu erfahren. Ich begleite mit psychologischem Wissen, welches ich mir über viele Jahrzehnte angeeignet habe, als auch mit vielen energetischen und medialen Fähigkeiten durch emotionalen Ladungen angestauter Gefühle wie auch durch Trauma. Ich habe gelernt, wie ich einen Rahmen schaffen und den inneren Raum in einem Menschen halten kann, damit keine unkontrollierten Entladungen stattfinden, die ihn nur wieder überwältigen würden. Es geht um kontrollierte Entladungen von angestauten Emotionen und um das Erleben, dass nur diese Ladungen sich so schlimm anfühlen - nicht jedoch ein Gefühl selbst. Die Angst vor der Angst hält uns davon ab, wieder die Erfahrung zu machen, wie reinigend und verändernd wirkliche Angst sein kann. 


Unser künstlich erzeugtes "Ich" ist in seinem Bemühen, zu gefallen und alles richtig zu machen, durcheinander, gestört und überlastet. Weil wir oft nur noch auf seine Stimme hören, haben wir verlernt, auf unsere innere Stimme, unser Bauchgefühl, unsere Seele zu hören und so auch keine Kenntnis mehr davon, dass diese innere Stimme die ganze Zeit über vollkommen unbeschadet geblieben ist.

Die tiefe Erfahrung, etwas in sich zu spüren, was noch vollkommen heil ist, kann alles verändern. Der Verstand kann diese Dimension nicht herstellen. Deshalb können wir auch nichts weg überzeugen mit Worten. Alle klugen Erklärungen haben weder mir, noch den Menschen mit denen ich arbeite, langfristig wirklich geholfen. Ich nutze also neben allen für den Verstand nötigen Erklärungen auch die Metaebenen spiritueller Zusammenhänge, Körperaussagen des Unbewussten, Informationen und Kräfte in Energiefeldern und zeige Hilfsmittel, den reichen Wissensschatz des Unbewussten ins Bewusstsein dolmetschen zu lernen.

In meiner Arbeit geht es um eine lebbare Verbindung zwischen allen vorhandenen Instanzen in einem Menschen. Nichts wird abgeschafft. Nur im nötigen Maß und Anteil miteinander verbunden.

 

Weiterhin dolmetsche ich, was der Körper einem Menschen schon lange zu sagen versucht über seinen Ausdruck von Depression, Essstörungen, Born out, Krebs, MS usw. 

 

Meine größte Freude ist es, wenn mich ein Mensch NICHT mehr braucht, weil er in sich selbst Hilfe gefunden hat.

"Liebe Maja, ich hatte es ja bereits im Gefühl, dass dieses Jahr intensiv wird. Nur dachte ich dabei eher an Regenbögen und Feenstaub, weniger an Abrissbirne...Ich danke dir von Herzen, Maja, eine liebevollere Abrissbirne hätte ich mir nicht wünschen können! Du machst eine ganz unglaubliche Arbeit! Du berührst und begleitest, erinnerst die Menschen, dass sie sich selbst heilen können...Gerade hab ich einen Marienkäfer-Kokon an der Rückenlehne meines Terrassenstuhls gefunden... Bis jetzt wusste ich nicht einmal, dass Marienkäfer sich verpuppen! Vielleicht schaffe ich es auch, mich anzulehnen, beschützt im Kokon zu bleiben im Vertrauen darauf, dass was immer sich entwickeln möchte zur richtigen Zeit schlüpft...Ich wünsche mir sehr, dich irgendwann wieder umarmen zu dürfen und sende bis dahin Grüße aus meinem tief berührten Herzen, Ivonne"

Hintergrund

Wenn unsere Eigenschaften von den Eltern in der Kindheit nicht angenommen, ignoriert, abgewertet oder mit emotionaler und physischer Gewalt bekämpft worden sind, verlieren wir den Zugang zu diesen wahrhaftigen Ressourcen. Zum emotionalen Überleben braucht es zumindest die Illusion der Annahme und Liebe durch die Eltern - auch wenn deren Verhalten das Gegenteil ausdrückt. Deshalb lernen wir, unsere eigene Wahrnehmung zu verdrängen und den Darstellungen unserer Eltern zu glauben. Unter dem Deckmantel der "Erziehung" und mit dem Alibi zu wissen, was gut für das Kind (oder den Hund) wäre, können sich Eltern (und Hundehalter) bis heute frei in den Grauzonen der seelischen, wie physischen Vergewaltigung bewegen. Der Hintergrund, dass sie selbst diese Entfremdung erlebten, reicht einem Kind oft aus, um seine Eltern zu entschuldigen und vermeintliche Schuld auf sich zu nehmen. So kann jede Generation die Schuld auf die Nächste abladen, um sich nicht mit der eigenen Geschichte auseinander zu setzen. Obwohl es nicht um Schuld geht - nur um Fehler, mit denen man ehrlich umgehen lernen kann, um sich selbst und allen Nachfahren eine Chance zur Wahrhaftigkeit zu geben.


Ein nicht akzeptiertes Kind beginnt irgendwann konditionierte Eigenschaften zu entwickeln, von denen es sich endlich Annahme und keine weiteren Angriffe verspricht. So kann aus einem abgelehnten, wilden, lebensvollen Kind - ein akzeptiertes nettes, braves Kind werden. Aus einem  magischen Wesen, ein Manipulierendes. Aus einem starken Kind, ein nachgiebig Schwaches. Aus einem mutigen Kind, ein Angstvolles. Dieses neugebildete Wesen, das wir Ego nennen, wirft sich den äußeren Vorgaben, wie wir zu sein haben, "zum Fraß" vor und opfert sich. Es entsteht eine Spaltung unseres Bewusstseins. Wir sind im Inneren etwas, was wir wahrhaftig sind und im Außen etwas, was wir zu sein vorgeben. Während wir also innerlich in einer Aussage zum Beispiel Heuchelei wahrnehmen und uns davon abwenden wollen, torpediert unser Ego dieses Empfinden und heuchelt selbst, um keine erneute Ablehnung zu riskieren. Wir beginnen also, im Außen etwas zu leben, was wir innerlich nicht fühlen. Diese dauerhafte Vergewaltigung und Verleugnung unserer wahren Gefühle macht sich bemerkbar in Körpersignalen, die wir unter anderem Essstörungen, Depression, Schizophrenie, multible Persönlichkeitsstörung, Born out, MS, Krebs. Autoimmunkrankheiten usw. nennen.

Im Umgang mit einem Kind oder Tier wiederholen wir dann unsere Kindheit. Entweder schießen immer wieder Aggressionen aus uns heraus, die wir selbst erlebt haben oder wir leugnen die Notwendigkeit, (friedfertig) Grenzen zu setzen aus Angst vor der einst erfahrenen, emotionalen und physischen Aggression, die in Grenzsetzungen enthalten war. Ich kann die Not bezeugen, die Menschen innerlich erleben, wenn sie aus einem ungewollten Affekt heraus ihren Hund (oder ihr Kind) schlagen. Zu den eigenen vernichtenden Schuldzuweisungen kommt noch die Einsamkeit hinzu, die eine Geheimhaltung solcher Erlebnisse mit sich bringt - aus Furcht vor der moralischen Ausgrenzung in der Gesellschaft. Auch war ich Zeugin von aggressiven Ausbrüchen bei Menschen, die bisher nur mit positiver Konditionierung bei ihrem Hund (oder Kind) agierten. Sie hatten ihren unbewussten Hass auf die gewaltvollen Eltern auf den Umgang mit ihrem Hund (oder Kind) projiziert und Todesangst, von jenen für eine Grenzsetzung ebenso abgelehnt zu werden, wie ihr Unterbewusstsein ihre Peiniger ablehnte. Weil sie nach außen jedoch immer noch brave Kinder waren, zerriss sie diese innere Ambivalenz und Verleugnung und machte sich machtvoll Luft, wenn das Gefühl einstiger Ohnmacht neu berührt wurde.
(Das ist
als Beschreibung zu sehen und nicht als Freifahrtsschein für Gewalt.)

 

Um nicht erneut mit diesen alten, schmerzhaften Gefühlen in Berührung zu kommen, entsteht in uns häufig die Hoffnung, wenn der Hund (der Partner, das Kind, die Welt) sich endlich ändern würden, wäre man zufrieden. Dass dies unwahr ist, weiß jeder im Grunde seines Herzens. Wir alle haben versucht, durch unser Tun den Kummer, die Depressionen, die Schuldgefühle und die Ängste unserer Eltern zu lindern oder zu beseitigen. Es hat nie geholfen, wenn unsere Eltern dazu nicht bereit waren und sich nicht selbst halfen. 

Kinder (und Hunde) berühren nur unsere Ohnmacht und sind damit wertvolle Wegweiser. Sie sind nicht deren Verursacher. Dennoch werden sie fast immer als solche behandelt, gemaßregelt, um erzogen und in ihrer Natur misshandelt. Damit nehmen wir nicht nur ihnen die Chance auf ein authentisches Leben, sondern auch uns die Chance auf Heilung durch ihre Echtheit.

All das wird mit einem Belohnungs-und Bestrafungs, Lob-und Tadel System am Hund (oder Kind) abgearbeitet, durch das wir selbst in die Entfremdung kamen. Ich kann mich nicht erinnern, ein einziges Mal in den sieben Jahren meines Lebens in Lipowka von den Bauern für meine Arbeit gelobt oder getadelt worden zu sein, in dem hier üblichen Sinne: Das hast du aber gut oder schlecht gemacht! Dafür äußerten die Dorfbewohner wertschätzende, liebkosende Dinge wie: „Sonne, Liebe, Goldene“, was mir ein Gefühl der Kostbarkeit vermittelte. Hatte ich eine Arbeit unbefriedigend abgeschlossen, wurde ich nie getadelt, sondern immer gefragt: „Warum hast du diese Decke so gestrichen? Warum baust du den Zaun so?“ Ich konnte also immer selbst darüber nachdenken, Auskunft geben und hatte nicht das Gefühl der Abwertung. Auch die Hunde verwenden wertschätzende Sozialgesten, wenn sie eine Anerkennung ausdrücken wollten. Ein bestätigender Blick gehört genauso dazu, wie ein kurzes Abstreifen des Körpers mit dem eigenen Körper oder ein Nasenstüber an die Wange, ein inniges Beieinandersitzen nach einer gemeinsam bestandenen Situation.
Wertschätzung ist eine Anerkennung dessen, was ein Wesen ist und/oder beiträgt. Lob und Tadel sind ein Ausdruck dessen, was einem Menschen oder einer Gesellschaft an einem Wesen gefällt oder missfällt. Während Wertschätzung verbindet, erhebt man sich mit Lob und Tadel über einen anderen und trennt sich damit von ihm. Lob- und Tadel, Belohnung- und Bestrafung sind das stärkste Manipulationssystem, das zu unserer Entfremdung beiträgt.

In den meisten Therapien oder spirituellen Schulen wird davon ausgegangen, dass ein Mensch noch Zugriff auf eine sichernde Instanz in sich hat. Zum Beispiel auf den Erwachsenen in sich oder auf seine Seele. Nach meiner Erfahrung haben das schwer traumatisierte, von sich selbst entfremdete Menschen nicht mehr. Ihnen nützt es nichts, wenn man ihnen sagt, dass sie sich selbst lieben sollen oder wenn man sie bittet, die Gefühle in ihrem Körper zu beschreiben - weil sie ja keinen Zugang mehr zum Fühlen haben. Dieses Überlebensprogramm der Verdrängung wieder verlassen zu sollen, bringt ein Gefühl der Todesangst mit sich, das von vielen therapeutischen Begleitern nicht ernst genommen oder bagatellisiert wird. Dabei ist es vollkommen real für die Betroffenen, denn sie erinnern ja die emotional lebensgefährliche Situation ihrer Kindheit und haben nachvollziehbar Angst, wieder in diese Überwältigung zu geraten. Deshalb ist es so wichtig, ihnen eine absolut zuverlässige und mitfühlende Begleitung zu schenken. Das ist nur möglich, wenn der begleitende Mensch bereits diesen Weg gegangen ist und dadurch selbst wieder fühlend werden konnte und den Schmerz und die Angst nicht mehr fürchtet. Solange ein Begleiter dieses eigene Fühlen noch nicht zugelassen hat, kann er auch keinem anderen Menschen einen sicheren Raum dafür erschaffen.

Methoden und Techniken

Verkaufen Menschen ihre eigene Methode als DIE LÖSUNG, konditionieren sie den Klienten/Patienten wieder zu etwas, was sie/er gar nicht ist. Um dem Therapeuten/Arzt/HP/Heiler/Guru zu genügen, bemühen sich viele, deren spezielle Lösungen/Methoden umzusetzen. Das Kind in ihnen sehnt sich, verständlicher Weise, noch immer nach Anerkennung und befindet sich in einer erneuten Abhängigkeit.

Wenn der Unterstützer seine eigene Spaltung noch nicht aufgearbeitet und die eigenen kindlichen Gefühle nicht anerkannt hat und bezeugt, sitzen sich zwei konditionierte Kinder gegenüber. Der Klient/Patient bezahlt dieses Agreement mit Geld und/oder einer weiteren Enttäuschung, die er/sie oft auch noch sich selbst zuschreibt - wie das alle inneren Kinder tun. Der Therapeut/Arzt/HP dagegen bezahlt mit einer immer größer werdenden Kluft, die zwischen dem was er vermittelt und dem was er ist, in ihm selbst entsteht und ihn immer weiter von sich entfremdet.

Spirituelle Schulen, die uns glauben machen wollen, man könne eine Abkürzung wählen und einfach auf diesem Wege selig werden - sind in unserem Kulturkreis die Unwahrheit. Wählt man ein spirituelles Erwachen als Abkürzung und bemüht sich um eine "allgemein gültige Liebe", die viele spirituelle Richtungen als zielführend ansehen, wird dies zu einer weiteren Anstrengung des konditionierten Kindes (Egos) in uns, das alles richtig machen möchte. Nun soll es also alle lieben. Unter anderem auch über die Vergebung für seine ehemaligen Peiniger. Dabei kann man weder Vergebung noch Transformation tun. Sie können nur im Laufe einer ehrlichen Auseinandersetzung mit sich selbst entstehen. Sie sind keine Ereignisse, sondern immer Prozesse. Werden wir von außen zur Vergebung angehalten und haben die Gefühle der Wut noch nie ausgedrückt, die in uns sind, vergrößern sich die verleugneten, emotionalen Ladungen in uns gewaltig. Das weiß jeder, wenn er wieder mit bestimmten Themen im Alltag in Berührung kommt. Viele Gurus und spirituelle Lehrer/innen belegen durch ihre Doppelgesichtigkeit, ihre stark sichtbaren körperlichen Signale oder ihr sehr frühes Ableben, dass es nicht reicht, sich in eine neue Blase der Betäubung einzuschließen. Sie können jedoch lange und oft sehr erfolgreich agieren, weil Schüler ihre emotionalen Ausbrüche und/oder Unwahrhaftigkeiten zuerst genauso zum Irrtum umdeuten, wie sie früher instinktiv erlernten, das Verhalten ihrer Eltern als Missverständnis zu bewerten. Damit schädigen sie sich immer weiter, weil sie wieder ihre eigenen Wahrnehmungen abwerten und in Frage stellen, um bei ihrer Idealisierung zu bleiben. Das Kind in ihnen möchte nicht wieder eine Täuschung zugeben müssen und bleibt lieber in einer erneuten blinden Abhängigkeit. Spiritualität wird heute oft als Droge verbreitet und genutzt. Man erkennt die Unwahrhaftigkeit spiritueller Lehren und Lehrer an dem Versprechen, was man alles gewinnen kann, wenn man das und das tut. Es sind Versprechen für unser Ego, das auf alles anspringt, was es haben kann und jeden Preis dafür zu zahlen bereit ist. Einen wahrhaftigen Weg erlebte ich immer dann, wenn Menschen bereit waren, etwas zu verlieren und Schritt für Schritt ihre anerzogene Künstlichkeit losließen. Das erfordert Mut, ist schmerzhaft und befreit in die eigene Wahrhaftigkeit, Stärke und innere Freiheit. Wenn du mit deinem Fühlen wieder verbunden bist, IST das Spiritualität, denn dann bist du mit allem um dich herum verbunden. Du brauchst also nichts zu erringen, sondern nur zulassen lernen, was in dir ist und loszulassen wagen, was du niemals warst und sein wirst. Unser Erwachen geschieht von ganz allein, wenn wir unsere Betäubungen durchdringen und hinter all diesen Schichten unsere emotionale Aufrichtigkeit wieder finden. Diese ursprüngliche und noch immer vorhandene Kraft erlaubt es uns, uns selbst wieder zu lieben und damit auch andere.

Sei behütet auf deinem Weg,
Maja