Kurzbiografie


Maike Maja Nowak, geboren 1961 in Leipzig arbeitet als Therapeutin für Traumaintegration & emotionale Kompetenz, sowie Botschafterin von Hund zu Mensch. Sie ist seit 2002 staatlich zugelassene HP Psychotherapie und zertifizierte Tiertherapeutin. Sie schrieb die vier Bestseller: »Wanja und die wilden Hunde«, »Abenteuer Vertrauen«, »Die mit dem Hund tanzt« und »Wieviel Mensch braucht ein Hund« Sie begründet mit ihrer Arbeit eine neue Sicht auf Tiere und die tragende Rolle von Hunden für den Menschen. Sie publiziert/e viele Fachartikel und hatte 2013/14 eine eigene Dokumentar Reihe im ZDF. 2012 gründete sie den Verbund der Unabhängigen Wegbereiter und ist als Autorin, Seminarleiterin und Referentin international tätig. Sie ist seit 2002 staatlich anerkannte Heilpraktikerin für Psychotherapie und erforscht und entwirft unterstützende, psychologische und energetische Herangehensweisen zur Heilung von Menschen.

Arbeits- und Lebensimpulse
 

Auf meinem Weg unterstützte mich die Begegnung mit tausenden Hunden. Ich ließ mich ein auf die innere Weisheit dieser Wesen. In eindrucksvoller Weise schwingen sie stets mit dem Leben mit und sind zu tiefer Annahme und Lebensfreude fähig. Doch warum können sie auch traumatische Erfahrungen schneller integrieren? Was können wir für die eigene Heilung und therapeutische Unterstützung vom Hund als Spiegel lernen. Die Antworten auf diese Fragen führten mich zu einer tiefen Bewusstheit für Trauma und seine Integrationsprozesse. Ich arbeite als Impulsgeberin, Therapeutin, HP Psychotherapie und Buchautorin für Menschen, die mutig eine Bewusstheit für ihre Identität anstreben und zu ihrem inneren Gleichgewicht finden wollen.

 

Weiterbildungen:

  • Dr. Daniel Ganser (Peaceworker)

  • Prof. Dr. Franz Ruppert (IoPT Aufstellungsarbeit)

  • Somatic Experience (Peter Levin)

  • Hypnotherapie (Hypnoseinstitut)

  • Prozessarbeit (Arnold Mindell)

  • Emotionale Selbstbegleitung (Maria Sanchez)

  • Dami Charf (Körper- & Bindungsorientierte Traumaausbildung)

Rettung in der Kindheit

Als Kind fühlte ich mich isoliert und getrennt von der Welt. Mit allen kindlichen Möglichkeiten der Verweigerung kämpfte ich um das Recht, meinen eigenen Wahrnehmungen weiter trauen zu dürfen, die sich häufig von dem Erleben der Erwachsenen unterschieden. Ich erinnere mich, mit welch tiefer Ohnmacht mich zuschlagendes Wegzwingen, Erpressungen, Bestrafungen und Bannsätze wie: "Man tut das nun einmal so!" oder "Man tut so etwas nicht!" erfüllten. Um diese gefühlten inneren Schätze nicht opfern zu müssen, brachte ich sie in den "Keller meiner Seele" und dachte: "Später hole ich das wieder hervor, wenn ich allein über mich bestimmen kann."
 

Vertrauen neu erwerben


Die Erkenntnis, dass eine Gesellschaft die durch Dressur, Angstmacherei, Trennung, Entwurzelung, Entwertung abhängig gemacht wurde, gar keine Zustimmung zur inneren Freiheit eines Menschen gegeben werden kann - traf mich als Erwachsene so stark, dass ich sie zuerst einmal verdrängte. Später wurde mir bewusst - ich würde immer gefangen bleiben, wenn ich auf diese Zustimmung von Außen wartete. Deshalb brauchte ich meinen ganzen Mut, um mir selbst wieder vertrauen zu lernen und meinem Sein zuzustimmen.

Ressourcen

Mit dreißig Jahren gelangte ich in ein russisches Selbstversorgerdorf, in dem ich von 1991-97 mit zehn wilden Hunden und 86 alten Bauern lebte. In dieser Gemeinschaft trug jeder bei, was sie/er am Besten konnte. Niemand hätte einen Sinn darin gesehen, etwas zu tun, was nicht den eigenen Fähigkeiten entsprach, um Anerkennung zu gewinnen - gab es doch Anerkennung für das, was man beitrug. Gleichwohl ließen mich die 10 Hunde, mit denen ich lebte, stark spüren, dass ich nicht mein Name bin, nicht mein Äußeres, nicht meine Schulbildung, nicht meine finanzielle Situation, nicht mein beruflicher Erfolg. Sie lobten und tadelten nicht. Sie zeigten mir, wie echte Wertschätzung, Selbstregulation und Kontakt sich anfühlen, weil sie die Fähigkeit zur Bindung und zur Beziehung hatten.
 

Selbstbegegnung


Durch diese neuen Vorbilder wurde bewusst, dass ich bis zu diesem Zeitpunkt etwas vollkommen Unnatürliches gelernt und gelebt hatte. Ich hatte gelernt, mich für mich zu schämen, vieles an mir abzulehnen, mich über die Natur und die Tiere zu stellen und mich von mir und anderen zu trennen, um emotional zu überleben.
Mit dieser Erkenntnis über mich selbst und der Verantwortung, die ich für mich übernahm, begann der Weg einer tiefen Selbstbegegnung und der Wunsch, auch andere auf diesem Weg zu begleiten.

Sinnhaftigkeit


Eine Nahtoderfahrung 2002 öffnete mein spirituelles Bewusstseins. Es gibt mir den Mut, die Wahrheit meines Leben ohne Illusion oder Betäubung leben zu wollen, weil ich in allem eine Sinnhaftigkeit spüre.